Das Enrolment

 
  Aufnahme der Referenzdaten
Damit das biometrische System eine Person überhaupt erkennen kann, muss es zunächst die Merkmale dieser Person aufnehmen und als Referenzdatensatz (Template) für spätere Erkennungen hinterlegen. Diesen Vorgang nennt man Enrolment. Dem Enrolment kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Es sollte unter möglichst idealen Bedingungen z.B. bezüglich der Beleuchtung aufgenommen werden, um alle Feinheiten der Merkmale der entsprechenden Person abzudecken, damit eine spätere Erkennung auch unter schlechteren Umgebungsbedingungen noch gewährleistet ist. So ist es z.B. möglich, dass der Finger in einem etwas veränderten Winkel auf den Sensor aufgelegt wird oder dass die Kamera das Gesicht aus einer leicht veränderten Perspektive aufnimmt. Auch in diesen Fällen sollte die betreffende Person sicher zu verifizieren sein. Da biometrische Merkmale immer leicht variabel sind, z.B. bedingt durch einen 3-Tage-Bart, angeschwollene Finger, etc., kann in der Biometrie nie ein hundertprozentiger 1:1 Vergleich stattfinden. So müssen beispielsweise kleinere Verletzungen des Fingers vom System noch toleriert werden, um einen praktikablen Zutritt zu erreichen.